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  • AutorenbildProf. Dr. Hans H. Bass

Neue Studie: Stress und Angst erhöhen Risiko für Herzstillstand

Aktualisiert: 26. Sept. 2023

Stress-bedingte Erkrankungen, wie die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und Anpassungsstörungen sowie Angststörungen erhöhen das Risiko eines Herzstillstandes. Dies zeigten dänische Wissenschaftler in einer in der Zeitschrift OpenHeart 2023 veröffentlichten Studie.


Vermutlich kommt es durch Stress zu einer Fehlregulation der Ionen-Kanäle im Herzen durch das autonome (vegetative) Nervensystem. Die Dysbalance im vegetativen Nervensystem wird durch einen ungesunden Lebensstil noch verstärkt.




In der Untersuchung von Wissenschaftlern um Dr. Talip Eroglu vom Copenhagen University Hospital konnte gezeigt werden, dass Patienten mit Stress-induzierten Erkrankungen (wie PTBS und Anpassungsstörungen) oder Angststörungen ein erhöhtes Risiko eines Herzstillstandes haben. Diese Assoziation besteht unabhängig von Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems der Patient:innen.



Die Autor:innen der Studie fordern, dieses Risiko in der Behandlung von Patienten mit Langzeitstress zu berücksichtigen.

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